Die aktuelle überregionale Network-prime-time-schedule hat tv.yahoo.com . Das aktuelle amerikanische TV-Programm gibt's für jede US-Postleitzahl bei zap2it.com. Die Seite der berühmen US-Fernsehzeitschrift TVGuide bietet einen ShowGuide an, wo alle bisherigen TV-Shows aufgelistet sind.  

                          Fernsehen in den USA

Das amerikanische Fernsehsystem ist das älteste der Welt, da es in den USA als erstes regulären Sendebetrieb gab. Die Idee, kommerziell Fernsehen zu veranstalten und durch Werbespots zu finanzieren stammt aus den USA und wurde in dieser Form erst viel später von anderen Ländern kopiert. Da ist nur an die deutsche Saure-Gurken-Zeit zu erinnern, als es nur öffentlich-rechtliches Fernsehen gab, das war bis 1984 so, also noch 40 Jahre nachdem in Amerika damit begonnen wurde. Öffentlich-rechtliches Fernsehen entsprang einer völlig anderen Grundphilosophie, nämlich der Informationsverbreitung. Die Idee, Unterhaltung über dieses Medium auszustrahlen war etwas anderes und hängt stark mit der Werbewirtschaft zusammen. Fernsehwerbung wird in den USA als völlig selbverständlicher Teil des Fernsehens akzeptiert, und nicht als störend empfunden, da Fernsehen zusammen mit Werbung grossgeworden ist.
Die Amerikaner haben in Sachen Werbespots auch wesentlich mehr drauf als jedes andere Land, und deshalb kann man sich US-Fernsehwerbung durchaus auch ansehen. Die Spots stecken voller Ideen und sind nicht so flach wie deutsche Spots.

Das Fernsehsystem, das für Amerikaner selbverständlich ist, ist für Aussenstehende nicht so einfach zu verstehen, und ich selbst hab Jahre gebraucht um zu begreifen, wie das alles funktioniert. Ich werde daher versuchen, das alles so gut es geht zu beschreiben, und v.a. auch ein paar schwerwiegende Missverständnisse aus dem Weg zu räumen.

In Deutschland hört man oft wie das in Amerika mit dem Fernsehen (vermeintlich) sei: Es gibt ein paar grosse landesweite Sender und ganz ganz viele kleine Lokalsender. Im Grunde stimmt das schon, aber der wichtigste Punkt, nämlich dass grosse Sender und Lokalsender im wesentlichen zwei Seiten von ein- und derselben Medaille sind, ist damit nicht getroffen, und auch viele Details werden dadurch natürlich nicht erklärt.

Es ist folgendermassen: Als sich die amerikanische Fernsehlandschaft formiert hat gab es nur terrestrischen Empfang. Im ganzen Land holten sich kleine Lokalsender Linzenzen ein, Fernsehen zu betreiben, und deshalb gibt es heute ein flächendeckendes Netz dieser Sender. Hier sind wir beim Stichwort: Netz > Netzwerk > network! Die grossen Fernsehgesellschaften hatten damals keine andere Möglichkeit, sich zu verbreiten, als sich mit den Lokalsendern (den "local affiliates" der Networks) zusammenzutun, die sich verpflichteten, die Programme der Grossen, die sie über Telefonleitungen erhielten, zu bestimmten Sendezeiten zu übernehmen um dafür Kompensationszahlungen zu erhalten. In New York, wo die grossen Fernsehsender als erstes auf Sendung gingen und auch weiterhin zuhause waren, besassen sie eigene Stationen (anfangs waren die heutigen Networks ja nichts anderes als lediglich die New Yorker Sender WNBC, WCBS und WABC, allerdings damals noch mit anderen "call letters"), und später auch in anderen grossen Städten, aber die Mehrheit der am Network angeschlossenen Stationen waren und sind noch freie Lokalsender. Die Übertragungszeit der Networks war anfangs nur abends für 2 oder 3 Stunden, aber das hat sich schnell erweitert. Heute senden die networks morgens von 7 bis 9 oder 10, nachmittags und wie schon immer von 8 bis 11 Uhr abends. Der Rest der Sendezeit steht den Lokalsendern zur freien Verfügung, gefüllt wird sie hauptsächlich mit Wiederholungen von bekannten Serien, oder mit neuen Serien die direkt an die Lokalsender im ganzen Land verkauft werden ("Syndication").

Die Lokalsender haben Bezeichnungen, die aus vier Buchstaben bestehen, die sogenannten "call letters". Östlich des Mississippi beginnen diese Codes mit "W", westlich des Mississippi mit "K", also heisst ein Lokalsender in California zum Beispiel "KXTD" und ein Sender in New Jersey beispielsweise "WNEL". Die Sender führen im Namen zusätzlich noch den Kanal, auf dem sie terrestrisch zu empfangen sind, also zum Beispiel "WCYB - Channel 5". Das ist auch eine Besonderheit in Nordamerika, die mit den Fernsehgeräten zu tun hat. In Europa haben die Fernseher Speicherplätze, auf denen man die Fernsehsender in beliebiger Reihenfolge einspeichert. Das gibt es in Amerika nicht, man schaltet direkt auf den channels durch, und wenn man (bei terrestrischem Empfang) zum Beispiel auf den channels 5 und 11 Empfang hat, kann man den Fernseher so programmieren, das er beim zappen nur 5 und 11 durchschaltet und die anderen channels auslässt. Ist auch nicht anders wie Speicherplätze, sieht nur anders aus.
Ein network darf nur einen bestimmten Anteil seiner zugehörigen Lokalstationen selbst kontrollieren (ca. 40%), der Rest der Lokalstationen muss unabhängig sein und darf nur in rein vertraglicher Geschäftsbeziehung zum jeweiligen Network stehen. Üblicherweise finden sich die Lokalstationen die dem network selbst gehören in grösseren Städten und Ballungsräumen. NBC beispielsweise hat aber nur 13 eigene Lokalstationen und 220 unabhängige "affiliates".

Der amerikanische Fernsehmarkt ist in 214 Einzelmärkte eingeteilt, die durch die Standorte und terrestrische Reichweiten der Lokalsender abgegrenzt sind. In einem Markt müssen im Kabel alle terrestrisch empfangbaren Lokalsender eingespeist sein ("must-carry-Stations"), dagegen dürfen keine Lokalsender aus einem anderen Markt eingespeist werden.

Die Networks heute

Heutzutage senden die Networks ihr Programm nicht mehr über Telefonleitungen, sondern folgendermassen an die Lokalstationen: Es gibt auf Satellit die grossen networkeigenen Sender aus New York und Los Angeles. Diese Sender versorgen jeweils die Lokalstationen, die ihrer Zeitzone zugehören, die New Yorker Sender versorgen zusätzlich noch die Sender der central time (MEZ - 7h). Konkret heisst das: In der Eastern- und Pacific-Zeitzone startet das Abendprogramm der networks um 8 Uhr, in der Central Time Zone dagegen startet es um 7, da diese Zeitzone ja aus New York mitversorgt wird. Ausserdem startet das Abendprogramm in der übrigbleibenden Mountain Time Zone ebenfalls um 7, da es dort von den jeweiligen Lokalsendern in Eigenregie um diese Zeit angesetzt wird, die das Programm zuvor vom Sender aus New York über Satellit erhalten haben. Zeitliche Besonderheiten gelten für Arizona, wo es keine Sommerzeit gibt, und für den Ort Mesquite, NV, der sowohl zum Fernsehmarkt Las Vegas wie auch zum Fernsehmarkt Salt Lake City gleichermassen zählt, jedoch würde das hier zu weit führen.
Dieses Zeitschema gilt nicht für alle Network-Sendungen, so werden beispielsweise die Frühprogramme wie "NBC Today" von den Lokalsendern in der Central Time oft in Eigenregie zeitversetzt gesendet, so dass die Show auch hier um 7 beginnt. Ausserdem gibt es Lokalsender, die in erster Linie dem Fox-Network angehören, zusätzlich aber beispielsweise UPN-Sendungen ausstrahlen wenn es in diesem Markt keinen UPN-affiliate gibt. Dafür ist dann natürlich erst nach Beendigung der Fox-Prime-Time Zeit, also nach 10pm.

Beispiel: das NBC-network

NBC
(New York)

          Lokalstation      I   WNBC (New York)   I   KNBC (Los Angeles) 
                   (Mountain Time Zone)   
                   Prime Time: 7pm-10pm    

                                    

                     I        Lokalstationen       I       Lokalstationen
                 (Eastern/Central Time Zones)     (Pacific Time Zone) 
                Prime Time: 8pm-11pm / 7pm-10pm    Prime Time: 8pm-11pm

Die Werbeunterbrechungen gehören bei Sendezeiten, in denen das Network sendet (beispielsweise in der "prime time") auch dann nur zur Hälfte dem Network, der Rest wird von Lokalwerbespots ausgefüllt. Lokale Spots sind für die werbenden Firmen oft sehr günstig, so dass es durchaus für sehr kleine Unternehmen (wie bsw. kleine private Läden) möglich ist, im Fernsehen zu werben, während sie in Deutschland bsw. auf die Zeitung beschränkt sind, da sie sich sogar Radio-Werbung oft nicht leisten können.
Jede Gegend der USA hat somit ihre eigene Fernsehlandschaft, die Networks sind überall auf ganz unterschiedlichen Kanälen zu sehen und haben durch den jeweiligen "Mantel", also dem Lokalsender ("affiliate"), in jeder Gegend ein individuelles Gesicht. Eigenwerbung der Lokalsender lautet oft ungefähr: "KCBY-5, Houston's home of CBS".

In den Anfangstagen des Fernsehens um 1945 gab es übrigens bereits 4 grosse networks: NBC, CBS, ABC und DuMont, wobei nur die ersten drei bis heute überlebten. Das Ende für DuMont kam früh, bereits in den 50er Jahren. Das lag v.a. daran, dass es damals in den meisten Städten höchstens 3 Lokalsender gab, wobei die ersten beiden meist schon an NBC und CBS vergeben waren. Falls überhaupt ein dritter vorhanden war, mussten sich DuMont und ABC darum schlagen, oder ihn sich teilen (time sharing). Da war schon klar, dass es auf lange Sicht nur ein weiteres network geben würde, und das war dann ABC, und nicht DuMont.
ABC selbst ging (noch zu reinen Hörfunk-Zeiten) nämlich ursprünglich aus einer zweiten Senderkette von NBC hervor (daher der etwas einfallslose Sendername, der wie ein Abklatsch von NBC wirkt). Während NBC zuerst die "red chain" und die "blue chain" betrieb, musste der Konzern laut kartellrechtlicher Bestimmungen eine Senderkette abstossen. Die "blue chain" wurde zu ABC.


Die networks, die es heute gibt, mit den jeweiligen Medienkonzernen die dahinterstehen, sind 

 NBC (National Broadcasting Company) (General Electric)

 ABC (American Broadcasting Company) (Disney)

 CBS (Columbia Broadcasting System) (Viacom)

 Fox (Fox Broadcasting Company) (20th Century Fox)

 UPN (United Paramount Network) (Viacom)

 The WB (WarnerBrothers) (TimeWarner)

wobei die ersten 4 am meisten verbreitet sind. UPN und WB (beide gegründet von Filmstudios, von Paramount Pictures und Warner Brothers) sind noch neu und haben noch nicht im ganzen Land Lokalsender zur Verfügung. Über Kabel sind sie aber überall zu empfangen, da im Kabelnetz landesweit Lokalstationen aus grösseren Städten eingespeisst sind, die UPN und WB "tragen". Der Grund warum sich Mitte der 90er zwei neue Networks formiert hatten, war die immer grösser werdende Zahl an völlig unabhängigen Lokalsendern, die sich nicht an ein Network gebunden hatten. Der Markt hatte offensichtlich bestimmt (wie schon einmal 1987, im Fall von Fox), dass bei einer gewissen Anzahl überschüssiger Sender ein neues Network an den Start gehen würde um die Sender unter sich zu organisieren.
Fox ist wie gesagt auch noch nicht so alt, es wurde erst 1987 gegründet, und zwar vom Filmstudio 20th Century Fox zusammen mit Medien-Mogul Rupert Murdoch. Fox hat im Gegensatz zu den älteren drei Networks ein sehr jugendliches Image, es hat seit seiner Gründung auch einige weltbekannte Mega-Erfolgsserien hervorgebracht, allen voran "The X-Files" und "The Simpsons", die keine Ende zu nehmen scheinen. Die allererste Serie, die bei Fox 1987 lief, war "Married/with children" (also Al Bundy), die zuerst sehr kritisch beäugt wurde, da es sich um eine Sitcom handelte, die sozusagen sich selbst nicht ernst nahm. Sie entwickelte sich aber zu einem Riesenerfolg und lief bis 1997, über 10 Staffeln mit etwa 250 Folgen.
Von den "drei alten" Networks ist es nur NBC einigermassen gelungen, ein "unverwechselbares Gesicht" ala Fox zu entwickeln, und zwar hauptsächlich durch die starke Selbstzelebrierung mit dem berühmten Logo, und dem starken Gewicht das in "Today" und in den Late-Night-Shows auf den Sendernamen und das Logo gelegt wird.

Network-ähnliche Sender

Neben den 6 grossen Networks existieren noch einige schwer kategorisierbare Sendergebilde, die eine Mischung zwischen Network, Syndication und Kabelsender darstellen. Sie haben keinen echten Network-Status, da sie nicht landesweit über "affiliates" verfügen und nur sehr spezifische Zielgruppen bedienen.

Zu erwähnen ist hier u.a., dass es auch in den USA öffentlich-rechtliches Fernsehen gibt (das ein sog. "Informations- und Kulturprogramm" ähnlich dem von 3Sat sendet), das aber nicht durch Gebühreneintreiberei, sondern durch Spenden finanziert wird. Das "public TV"-Network PBS hatte erst bei seiner Gründung in den 70'ern alle in den USA vorhandenen public stations nach Network-Schema unter sich organisiert, und führt allerdings ein absolutes Schattendasein, da der Hauptzweck des Fernsehens in den USA stets die Unterhaltung und nicht die Information gewesen ist.

Ein weiterer Sender, der sich selbst gern als Network sieht, ist PAX:
 , der allerdings terrestrisch in lediglich 61 von 214 Märkten über einen Lokalsender zu empfangen ist, und ansonsten als typischer Kabelsender auftritt. PAX führt somit ein Schattendasein, und kann nicht wirklich zu den "echten" Networks aufschliessen. Auch die Shows die der Sender hat sind nichts besonderes, oft Shows die von einem der major networks abgesetzt wurden. Somit ist PAX im Grunde nichts anderes als eine (schlechtere) Alternative zur "Syndication". Ironischerweise gilt PAX als grösste Sendergruppierung der USA, da das Unternehmen ausschliesslich über selbst gegründete "affiliates" verfügt, welche sich bei den echten Networks auf einige wenige beschränken.

Ausserdem gibt es noch zwei spanischsprachige Networks für die Hispanics im Land, zum einen das von NBC betriebene Telemundo, sowie Univision. Diese Networks verfügen, ähnlich wie PAX, nur über einige wenige "affiliates", hauptsächlich in grossen Städten wo es viele Hispanics gibt, und erreichen daher nur einen Teil der US-Bevölkerung.

First-run Syndication

Was es sonst noch gibt ist die Syndication. Das sind Shows, die zwar landesweit zu sehen sind, aber nicht bei den Networks, sondern sie werden direkt an die Lokalstationen verkauft. Bis 1987 waren das nur Game Shows wie "Wheel of Fortune" und Talkshows wie bsw. "Oprah Winfrey". Aber 1987 wurde erstmals eine Serie im Syndication-Fernsehen gesendet, das war "Star Trek: The Next Generation". Diese Serie hat es vorgemacht, andere folgten, bsw. "Baywatch", "Xena: Warrior Princess", "Star Trek: Deep Space Nine" oder "Hercules". In den 90'ern erfuhr das Syndication-Fernsehen einen wahren Boom, da immer mehr Serien dort als first-run zu sehen waren, die sich zu grossen Erfolgen entwickelten.

Cable TV

Hat man (wie fast alle US-Haushalte) Kabelanschluss, kann man ausser den oben beschriebenen Programmen die unzähligen Kabelsender empfangen. Sie sind grundsätzlich Spartensender, und es gibt welche zu jedem erdenklichen Thema. Ausserdem werden Kabelsender im Grunde genommen teilweise wie Pay-TV betrieben, allerdings ohne dass der Konsument dies bemerkt. Geworben wird trotzdem reichlich, und die Gebühren werden nicht direkt an die Sender bezahlt, sondern sind in den normalen Kabelgebühren "versteckt", von wo sie durch die Kabelgesellschaft an die einzelnen Sender weitergegeben werden. Lediglich sog. "Superstations" erhalten keine Gebühren und finanzieren sich nur durch Werbung, da sie in ihrem jeweiligen Stammarkt auch terrestrisch senden.
Wieviele Sender es im Kabel sind ist schwer zu sagen, inzwischen gibt es in vielen Gegenden über 100 Sender (und das noch ohne richtiges Pay-TV) zu sehen. Die bekanntesten Kabelsender sind CNN domestic (also nicht CNN International), MTV (das Original, nicht die Euro-Variante), VH1, BET, USA, Spike TV (das früher "TNN" hiess, und letztens durch Kauf aller bisherigen Star Trek - Rechte Aufsehen erregt hat), ......
Was es im Kabel auch noch gibt, sind sogenannte Superstations. Das sind Lokalsender, die sich nie an ein Network gekoppelt haben, und dann im Alleingang durch die Aufschaltung auf Satellit und die darauffolgende Verbreitung im Kabelnetz grossgeworden sind. Davon gibt es nicht so viele, vielleicht insgesamt 10. Dazu gehören TBS (Atlanta), WPIX (New York) und WGN (Chicago). Ted Turner hatte mit seinem allerersten Sender WTBS im Grunde das Kabelfernsehen aufgebaut, da er als erster die Idee hatte einen Lokalsender auf Satellit aufzuschalten.
Ausserdem hat man im Kabel die Möglichkeit, Pay-TV zu empfangen,auch Pay-per-view ist in den USA schon ganz normal, in Deutschland ist zwar seit Jahren die Rede davon, aber das gibt es bisher nicht so grossartig. Die bekanntesten Pay-TV-Sender sind HBO und Cinemax (beides Moviechannels, die Kinofilme oft schon 6 Monate nach Kinostart zeigen).

       
Über Satellit sind natürlich auch alle Kabelsender zu empfangen, jedoch sind hier die meisten verschlüsselt. Bei Kabel zahlt man die entsprechenden Gebühren wie gesagt automatisch mit der Kabelgebühr, aber bei Satellitenempfang braucht man dann einen Decoder. Frei sind eigentlich nur die oben genannten networkeigenen Lokalstationen, die Superstations, und die "uplinks" für Syndication-TV.
Somit ist Satellitenempfang aus preislicher Sicht kein Vorteil, nur wenn man ganz bestimmte Sender sehen will, die nicht im lokalen Kabelnetz sind. Im wesentlichen gibt es zwei grosse Satellite-Providers in den USA, Dish und DirecTV , die hunderte von TV-Kanälen in verschiedenen Paketen anbieten. Man kann in grösseren Städten inzwischen auch die jeweiligen Lokalsender über diese Provider empfangen, aber es ist nach den FCC-Regeln nicht erlaubt, out-of-town-Lokalsender zu entschlüsseln, obwohl es rein technisch natürlich möglich wäre. Die Decoder der Satellite-Provider können direkt über die Telefonleitung adressiert werden, so dass die Entschlüsselung der Sender vom Provider ferngesteuert werden. Man hat selbst keinen Einfluss auf das "knacken" von Sendern. Lebt man in einer kleineren Stadt, deren TV-Stations nicht über Satellit gesendet werden, dann gibt es die Möglichkeit sie über herkömmliche Antenne in das Satelliten-Decodersystem einzuspeisen und in das channel-lineup mit aufzunehmen.

Fernsehnorm

In den USA gibt es nicht das PAL-System wie in Europa, sondern die NTSC-Fernsehnorm. NTSC steht für "National Television System Committee", das Kommittee, das einmal diesen Standard festgelegt hat. Im Vergleich zu PAL (50Hz) hat NTSC 60Hz und eine andere Zeilenzahl, ausserdem findet die Ausstrahlung mit einer anderen Tonfrequenz statt (was bsw. deutlich wird wenn man versucht, in Deutschland mit einem Multistandard-Gerät AFN-TV zu empfangen und zu einem sauberen Bild lediglich rauschen hört), der aber bei einer AV-Verbindung von VCR/DVD und TV nicht relevant ist.
Früher war dieser Fernsehnormunterschied sehr problematisch wenn man bsw. amerikanische Videocassetten in Deutschland abspielen wollte, da sie ausser den erwähnten Eigenschaften auch noch eine andere Bandgeschwindigkeit haben (siehe unten). Heute ist das aber kein Problem mehr, da nahezu alle VCR's auch NTSC abspielen können, und was noch viel wichtiger ist, auch die meisten Fernseher sind heute Multistandard-Geräte, die sowohl PAL- als auch NTSC-Bilder darstellen können. Bei DVD's stellt sich die Frage gar nicht erst, da man die Geräte auf NTSC oder PAL, bzw PAL60 (d.h. PAL-Zeilen, aber 60Hz wie NTSC) einstellen kann, und sie das dann ausgeben.
Das VHS-System wurde in Amerika bereits 1970 eingeführt, in Europa dagegen erst 1978. Am Anfang war die Qualität der Bänder und der Geräte noch so schlecht, dass man eine relativ hohe Geschwindigkeit einstellen musste, um gelungene Aufnahmen zu kriegen. 1978 dann war die Qualität besser und man wählte in Europa dann eine langsamere Geschwindigkeit, während man in den USA das Long Play (LP) und später auch das Extra Long Play (EP = 3x SP)
einführte um pro Cassette mehr Zeit aufzeichnen zu können. Das ist der Grund warum es in den USA nur höchsten 160min-Cassetten gibt, das Band ist nämlich genau so lang wie bei einer europäischen 240min-Cassette, aber in Europa hat man dafür nur eine langsamere Stufe, nämlich LP, was daraus 480 Minuten macht, genau wie man in Amerika mit EP 480 Minuten erhält.

Alterseinstufungen

Es gibt in den USA ein rating system für Fernsehsendungen, das ähnlich wie bei Kinofilmen Altersbeschränkungen für die elterliche Kontrolle der Kinder empfiehlt. Zu Anfang einer Fernsehsendung wird für ca. 30 Sekunden in der oberen linken Ecke die jeweilige rating-Stufe eingeblendet. Das System war 1997 nach langen Diskussionen über Sinn und Unsinn eingeführt worden. Da es (genau wie die amerikanischen Kino-ratings) aber keine direkte gesetzliche Wirkung auf Sendezeiten bestimmter Programme hat ist es jedoch vertretbar, da es den Sendern nichts vorschreibt, und somit nur eine "Empfehlung" für Eltern darstellt.

Die Stufen sind
            
TV-Y (all children)
TV-Y7 (children 7 and older)
TV-Y7-FV (children 7 and older, but with fantasy violence)
TV-G  (all audiences)
TV-PG (parental guidance suggested)
TV-14 (not suitable for audiences under 14)
TV-M  (mature adiences only)

The programming - more than you could ever imagine...

Im amerikanischen Fernsehen, könnte man sagen, gibt es zu jeder Tageszeit alles zu sehen. Die Auswahl ist durch die grosse Anzahl von Sendern unendlich gross. Die Kabelsender, die ja Spartensender sind, zeigen 24 Stunden am Tag Programme aus ihrer jeweiligen Sparte. Will man bsw. Filmklassiker, wird man bei A&E immer fündig, sucht man ältere Kultserien, die gibt es bei Nick at Nite. Sportkanäle gibt es fast schon für alle erdenklichen Sportarten, der wichtigste Sportkanal ist ESPN. Man kann in Amerika manchmal sogar Übertragungen von deutschen Bundestagsdebatten (!) verfolgen, nämlich auf dem Politikkanal C-Span.

Allgemein ist das amerikanische Fernsehen ein sehr effizientes Fernsehsystem, das ein sehr hohes Qualitätsniveau aufweist. Das liegt hauptsächlich daran, dass alles was keinen Erfolg hat sofort von der Bildfläche verschwindet. Es findet eine starke Konzentration auf die Einschaltquoten statt, und nur was der Zuschauer wirklich sehen will bleibt im Programm. Auch das "Wechselspiel" zwischen Networks und "local affiliates" funktioniert reibungslos und trägt zur Qualität des Fernsehens bei. Tägliche Wiederholungen von Serien sind nämlich erst dann erlaubt, wenn es mindestens 65 Folgen davon gibt. Dadurch soll verhindert werden dass die Lokalsender ihr Tagesprogramm mit Unsinn füllen.

Die Networks und ihre Lokalstationen haben ein ziemlich einheitliches Tagesprogrammschema:

7am - 9am: "Frühstücksfernsehen", mit ausführlichen Nachrichten, wie die NBC Today Show. Diese Shows gibt es schon seit über 50 Jahren.

9am - 5pm: Programm für Hausfrauen und -männer, v.a. soap operas und game shows. Manche sind network shows, aber es gibt auch syndicated shows, die von den Lokalsendern selbst verwaltet werden.

5pm - 8pm: Der Vorabend gehört den Lokalsendern. Da laufen local news und Wiederholungen von erfolgreichen Serien. Zu dieser Zeit findet man demnach in allen Gegenden der USA ein unterschiedliches Programm vor.

dazwischen 6:30pm: Um diese Zeit senden ABC, NBC und CBS ihre 30min-Abendnachrichten als Programmfenster.

8pm - 11pm: Das ist die klassische "prime time", in der die networks ihre neuen shows, bzw. neuen Folgen erfolgreicher shows präsentieren. Eine Staffel hat i.d.R. 26 Folgen und läuft von September bis Mai. Deshalb müssen die Staffeln zwischendurch mit Wiederholungen, die nicht älter als ein Jahr sind, aufgefüllt werden, so ist das z.B. den ganzen Dezember über.
Im November und im Februar ist die Zeit der Sweeps. Das bedeutet, dass in diesen Monaten die Einschaltquoten als Entscheidungskriterium für die Fortsetzung einer Serie besonders wichtig sind. Glücklose Serien werden dabei sozusagen "weggekehrt" (swept away). Deshalb laufen in diesen Monaten ausschliesslich neue Folgen, wenn möglich die besten der Staffel.
Die prime time setzt sich zusammen aus einstündigen Serien (Action, Mystery,...) halbstündigen Sitcoms, und Magazinsendungen wie NBC Dateline, oder 20/20. Nachrichten laufen bei den networks während der prime time nicht.

11pm: Seit es in den USA Fernsehen gibt, werden um 11 die local news, also die 11-o'clock-news, gesendet. Das ist bei allen Lokalsendern gleich, weil es einfach Tradition hat. In diesen Sendungen wird u.a. auch über die lokalen Sportereignisse berichtet, auch High-School-Sport.

11:30pm: Während ab halb 12 allgemein wieder die Lokalsender ihre Zeit selbst verwalten, gibt es bei zwei networks diese bekannten einstündigen late night shows. Auf NBC ist das Jay Leno, gefolgt von Conan o'Brien, und auf CBS David Letterman. Seit Jahrzehnten sind diese talk shows fester Bestandteil des US-Fernsehens, und sie wurden schon von zahlreichen "hosts" moderiert. (In Deutschland ist diese Unterhaltungsform durch Harald Schmidt bekanntgeworden. Er hat nie einen Hehl daraus gemacht, dass Letterman sein 1:1 Vorbild ist.)


The 90's - the golden years of American Television

  • Ausbau des Fox-Networks
  • Gründung von unzähligen Kabelsendern
  • Grosse Zeit des Syndication-Fernsehens
  • Sitcom-Boom
  • Selbstzelebrierung von NBC und von Warner Brothers
  • Science-Fiction-Boom (Star-Trek-Boom)
  • 1995 Start von UPN
  • 1995 Start von TheWB

In den neunziger Jahren war ein regelrechter Boom im amerikanischen Fernsehen bemerkbar. Es war eine Zeit in der es der amerikanischen Wirtschaft blendend ging, in der gerade der Kalte Krieg zugunsten der westlichen Welt vorbei war und in der sich neue technische Trends entwickelten. Es gab immer mehr Sender über Kabel (welches 1990 schon zu über 70% verbreitet war), der Zuschauer hatte nun im Gegensatz zu früheren Jahrzehnten eine riesige Programmauswahl. Die 80'er neigten sich dem Ende zu, und mit ihnen auch bestimmte Fernsehtrends. Zun Ende ging die Ära der "nighttime soap operas" mit dem Ende von Dallas im Jahr 1991, woraufhin neue Programmideen wie Jugendsoaps ("90210", "Melrose Place") oder Krankenhausserien ("ER", "Chicago Hope") Einzug in die Prime Time hielten, die sich zu langjährigen Erfolgsshows entwickelten. Klassische Krimiserien der 80'er waren ebenfalls am Ende ihres Ruhms angelangt und machten Platz für neue Konzepte, wie etwa die Mystery-Serien. Fox war ein noch junges, viertes Network, das den rieseigen TV-Boom der Lokalmärkte aber allein noch gar nicht "auffangen" konnte. Es gab so viele völlig selbständige Lokalsender im ganzen Land, das Mitte der 90'er zwei weitere neue Networks die Szene betreten konnten. Die Zahl der Networks hatte sich innerhalb von 8 Jahren verdoppelt, und das trotz der Senderexplosion im Kabel. Es war eine riesige Zäsur im US-Fernsehen im Gange.

Mit Fox gab es zu dieser Zeit ein noch sehr neues Network, das zahlreiche neuartige Hitserien begründete. Allen voran zu nennen ist (die erste erfolgreiche Prime-Time-Zeichentrickserie seit "The Flintstones") "The Simpsons", die als Kultfiguren der 90'er schlechthin gelten, und die später auch Nachfolgeserien ermöglichten, wie "King of the Hill" oder "Futurama". Bei den drei alten Networks gab es auch zahlreiche neue Trends zu beobachten. Immer stärker an Gewicht in der prime time gewannen ab 1990 die Sitcoms. Serien wie "The Cosby Show" und "Growing Pains", die bereits in den 80ern starteten und ihrer Zeit weit vorraus zu sein schienen brachten eine Lawine in's Rollen die heute noch zu spüren ist. Die kultigen "family sitcoms" regierten das TV-Programm in der Prime Time, wo vor allem "Family Matters", "Hangin' with Mr. Cooper", "Step by Step", "Roseanne", "Fresh Prince of Bel-Air", "Grace Under Fire", und "Home Improvement" als bekannteste Vertreter zu nennen sind. Eine weitere Sitcom-Sparte tat sich etwas später auf mit dem Start von "Seinfeld" im Jahr 1990. Es war die Zeit der sogenannten "single-in-the-city"-Sitcoms, die von den Networks gerne back-to-back hintereinander gezeigt wurden, in der Regel 4 Serien zwischen 8 und 10 Uhr abends. Nach Seinfeld kamen als Nachfolgeserien "Friends", "Frasier", "Suddenly Susan", "Caroline in the City", "Living Single" und zahlreiche mehr. Es ging dabei meist um Y.U.P.P.I.E.s zwischen 25 und 40, die in New York City, San Francisco oder Chicago in einem Stadt-Apartment leben und die neben ihrem Job hauptsächlich Interesse an "dating" mit den verschiedensten Partnern haben.

NBC kämpfte in den 90'ern zunächst mit sinkenden Quoten und abgetretener Marktführerschaft, trat dem jedoch damit entgegen dass es nach Fox-Vorbild eine unverwechselbare Identität entwickelte. Dazu gehörten das einprägsame NBC-Logo (das als einziges Network-Logo bunt ist), die "single-in-the-city"-Sitcom-Offensive, sowie die Aufrüstung der "Today"-Show, für die ein neues gläsernes Studio am Rockefeller Center in New York in Betrieb genommen wurde. Die Umstellung sollte die Besinnung von NBC auf seine eigenen Wurzeln betonen, da die Morgensendung in den Anfangstagen des Fernsehens schon einmal aus einem einsehbaren Studio kam.

Ein weiterer Trend der 90'er war der Boom von Serien im Syndication-Fernsehen. Während es früher unüblich war, richtige Serien direkt an die Lokalsender zu vermarkten (sondern lediglich Game- und Talkshows) hatte "Star Trek: The Next Generation" mit seinem überwältigendem Erfolg ein neues Zeitalter für die Syndication eingeläutet. Es folgten zahlreiche Serien die ihrerseits grosse Erfolge verbuchen konnten, dazu gehörten "Baywatch" (das zuvor nach nur einer Season vom Network NBC abgesetzt worden war, und dann aber unmittelbar in die Syndication überging), "Renegade", "Xena: Warrior Princess", "Hercules", "Babylon 5" und "Star Trek: Deep Space Nine". Der Weg über Syndication hat für die Produzenten einer Serie den entscheidenden Vorteil, sich nicht an die engen Vorgaben eines Networks halten zu müssen. Das war damals auch der Grund für Paramount gewesen, die neue Star-Trek-Serie so zu vermarkten.

Science-Fiction hatte sowieso ein goldenes Zeitalter in den 90'er. Der Star-Trek-Boom war an seinem absoluten Höhepunkt angelangt als "The Next Generation" 1994 zu Ende ging, während "Deep Space Nine" bereits zwei Jahre lief. Die Konkurrenz zog nach, und entwickelte auch ganz neue Science-Fiction-Konzepte wie bsw. Mystery, allen voran "The X-Files" bei Fox. Auch Warner Brothers wollte den Markt nicht Paramount ganz allein überlassen, und schickte ebenfalls eine Science-Fiction-Serie in's Rennen, nämlich "Babylon 5". Aber für Paramount war diese Serie nie eine ernsthafte Konkurrenz, da Paramount zu jeder Season gleich zwei Serien parallel laufen hatte, zuerst TNG und DS9, danach DS9 und die neue Serie "Star Trek: Voyager". Speziell dafür hatte man sich einen neuen Vermarktungsweg überlegt. Da Paramount zu dieser Zeit dank Star Trek ein sehr starkes Selbstbewusstsein bewiess, war man der Ansicht, man könne auf Grundlage von lediglich einer Serie (nämlich "Voyager") ein neues landesweites Network aufziehen. Es gab zahlreiche "Independants", die an einem neuen Network, dem sie sich anschliessen könnten, Interesse hatten. Das Konzept ging auf, und das "United Paramount Network" (UPN) ging 1995 an den Start, mit zunächst nur einem Sendetag (Montag, mit "Voyager"). Langsam kamen Dienstag und Mittwoch dazu, dann Donnerstag und schliesslich Freitag. Das Wochende wird selbst heute noch nicht von UPN ausgefüllt. Neben "Star Trek" sind ein wichtiger Schwerpunkt dieses Networks die "black Sitcoms".

Es gab aber tatsächlich so viele "Independants" in den Lokalmärkten, dass sie von nur einem neuen Network nicht einmal alle organisiert werden konnten. Eine zweite neue Senderkette hatte Platz gefunden, und wurde von Warner Brothers gegründet. "The WB" fing ebenfalls mit wenig Sendetagen an und erweiterte sein Programm langsam mit der Zeit. Allerdings ging dieses Network dabei von hinten los und besetzte erstmal den Sonntag.

   

Dass es Warner Brothers in den 90'ern gut ging erkannte man auch daran, dass es keine Probleme damit hatte sein eigenes Studio in den Zeichentrickserien "Tiny Toon Adventures" und noch stärker in "Animaniacs" regelrecht selbst auf die Schippe zu nehmen, ohne dabei einen Image-Verlust befürchten zu müssen. In der Tat machten die Serien das WB-Label noch beliebter als es ohnehin schon war.


Zurück zu aktuellen Fernsehtrends

Die "Fall Schedule 2003" für die prime time sieht folgendermassen aus:

MONDAY -->
ABC CBS NBC FOX UPN WB
8:00 Primetime Monday Yes, Dear Fear Factor Joe Millionaire The Parkers 7th Heaven
8:30 Still Standing Eve
9:00 Monday Night Football Everybody Loves Raymond Las Vegas Skin Girlfriends Everwood
9:30 Two and a Half Men Half and Half
10:00 CSI: Miami Third Watch Local Programming Local Programming Local Programming
10:30
TUESDAY -->
ABC CBS NBC FOX UPN WB
8:00 8 Simple Rules... Navy NCIS Whoopi American Juniors One on One Gilmore Girls
8:30 I'm With Her Happy Family All of Us
9:00 According to Jim The Guardian Frasier 24 Rock Me Baby One Tree Hill
9:30 Less Than Perfect Good Morning, Miami The Mullets
10:00 NYPD Blue Judging Amy Law & Order: Special Victim's Unit Local Programming Local Programming Local Programming
WEDNESDAY -->
ABC CBS NBC FOX UPN WB
8:00 My Wife and Kids 60 Minutes II Ed That '70s Show Enterprise Smallville
8:30 It's All Relative A Minute with Stan Hooper
9:00 The Bachelor King of Queens The West Wing Bernie Mac Jake 2.0 Angel
9:30 Becker Cedric the Entertainer Presents
10:00 Karen Sisco The Brotherhood of Poland, N.H. Law & Order Local Programming Local Programming Local Programming
10:30
THURSDAY -->
ABC CBS NBC FOX UPN WB
8:00 Threat Matrix Survivor Friends Tru Calling WWE Smackdown! Steve Harvey's Big Time
8:30 Scrubs JFX: The Jamie Kennedy Experiment
9:00 Extreme Makeover CSI: Crime Scene Investigation Will & Grace The O.C. What I Like About You
9:30 Coupling Run of the House
10:00 Primetime Thursday Without A Trace ER Local Programming Local Programming Local Programming
10:30
FRIDAY -->
ABC CBS NBC FOX UPN WB
8:00 George Lopez Joan of Arcadia Miss Match Wanda at Large Movie Reba
8:30 Married to the Kellys Luis Like Family
9:00 Hope & Faith JAG Dateline NBC Boston Public Grounded for Life
9:30 Life with Bonnie All About the Andersons
10:00 20/20 The Handler Boomtown Local Programming Local Programming Local Programming
10:30
SATURDAY -->
ABC CBS NBC FOX
8:00 Wonderful World of Disney 48 Hours Investigates NBC Saturday Night Movie COPS
8:30 COPS
9:00 Hack America's Most Wanted: America Fights Back
9:30
10:00 L.A. Dragnet The District Local Programming

ABC CBS NBC FOX WB
7:00 America's Funniest Home Videos 60 Minutes Dateline NBC Oliver Beene Smallville: Beginnings
7:30 King of the Hill
8:00 10-8 Cold Case American Dreams The Simpsons Charmed
8:30 The Ortegas
9:00 Alias CBS Sunday Movie Law & Order: Criminal Intent Malcolm in the Middle Tarzan
9:30 Arrested Development
10:00 The Practice Lyon's Den Local Programming Local Programming

Die Top30-TV-Shows aller Zeiten (Stand 1999):

1. 60 Minutes CBS 1968 - ?
2. Gunsmoke CBS 1955 - 1975
3. The Red Skelton Show CBS, NBC 1951 - 1971
4. Bonanza NBC 1959 - 1973
5. All in the Family / Archie Bunker's Place CBS 1971 - 1983
6. Walt Disney ABC, NBC, CBS 1954 - 1990
7. The Ed Sullivan Show / Toast of the Town CBS 1948 - 1971
8. The Lucy Show / Here's Lucy CBS 1962 - 1974
9. Murder, She Wrote CBS 1984 - 1996
10. M*A*S*H CBS 1972 - 1983
11. Cheers NBC 1982 - 1993
12. Dallas CBS 1978 - 1991
13. The Cosby Show NBC 1984 - 1992
14. The Andy Griffith Show CBS 1960 - 1968
15. Roseanne ABC 1988 - 1997
16. Home Improvement ABC 1991 - 1999
17. The Jack Benny Show CBS, NBC 1950 - 1965
18. Three's Company (Three's A Crowd) ABC 1977 - 1985
19. I Love Lucy CBS 1951 - 1961
20. The Danny Thomas Show ABC, CBS 1953 - 1971
21. The Beverly Hillbillies CBS 1962 - 1971
22. You Bet Your Life NBC 1950 - 1961
23. Happy Days ABC 1974 - 1984
24. I've Got A Secret CBS 1952 - 1967
25. Dragnet / Dragnet `67 NBC 1952 - 1970
26. Arthur Godfrey's Talent Scouts CBS 1948 - 1958
27. The Jeffersons CBS 1975 - 1985
28. Seinfeld NBC 1990 - 1998
29. 20/20 ABC 1978 - ?
30. Hawaii Five-O CBS 1968 - 1980


My Top10 favorite Sitcoms of all time:

1. Friends
2. The King of Queens
3. Seinfeld
4. Home Improvement
5. 8 Simple Rules for Dating my Teenage Daughter
6. Becker
7. Sabrina, the Teenage Witch
8. Mad About You
9. Suddenly Susan
10. Step by Step

10 Namen, die das US-Fernsehen geprägt haben:

  • Johnny Carson
  • Dick Van Dike
  • Bryant Gumbel
  • Phil Hartman
  • Jay Leno
  • David Letterman
  • Rosie O'Donnell
  • Jerry Seinfeld
  • Alex Trebek
  • Oprah Winfrey

Relevante Bücher zum Thema:

Datenschutzerklärung
Eigene Webseite erstellen bei Beepworld
 
Verantwortlich für den Inhalt dieser Seite ist ausschließlich der
Autor dieser Homepage, kontaktierbar über dieses Formular!