Myself

Name: Hans "97"

Beruf: durch Studium (Wirtschaftswissenschaften, Uni Hohenheim) inzwischen Dipl.-Ökonom - Job als Marketing-Stratege

Staatsangehörigkeit (Pass): Deutsch

Staatsangehörigkeit (Herz): Amerikaner

Auto (bis 08/2006): '93 Ford Probe 24v
   - Hubraum: 2.5 Liter (darauf bin ich besonders stolz!)
   - Motor: V6
   - Leistung: 163 PS
   - Farbe: rot
   - Sound System: Sony FM/Cassette & CD-changer; 4x40W Leistung
Der Innenraum ist weitgehend identisch mit dem der 93'-98' Mustangs. Vor allem Armaturenbrett, Türen und Schalthebel sind fast gleich.


Yeah, that's me in the parking lot at a "Destiny's Child" - Concert!

               

Auto (aktuell): '05 Mazda Tribute V6
Hubraum: 3.0 Liter
Motorbauart: 24v DOHC
Leistung: 203 PS
Farbe: schwarz-metallic
made in USA by Ford Motor Company (bauglich mit dem Ford Escape/Maverick)

Hobbies: Auto (cruizin' around), Billard spielen, Gangsta Rap, Essen gehen (U.S., Mexican, Chinese) meine DVD & VHS-Sammlung, Homepage bearbeiten, und natürlich USA! 

Da ich Soft Drinks sehr mag (viele sind ja in Deutschland wegen dem Dosenzwangspfand vom Tritt-ihn schwer zu bekommen - ich muss spezielle Tankstellen dafür extra anfahren) hab ich daheim einen kleinen Minibar-Kühlschrank dafür eingerichtet. Hauptsächlich hab ich Mountain Dew - Dosen und Vanilla Coke - Miniflaschen drin. Das ganze sieht sehr stilvoll aus, und es ist eine wahre Freude sich während einem gemütlichen American-TV-Abend etwas aus der Minibar zu holen.

USA-Aufenthalte (insgesamt 10)

1989 Ostküste, mit Daddy
1995 New York, mit Daddy & seinem Kumpel
1996/97 Tennessee, in einer Gastfamilie
1997 New England, mit Daddy
1998 West Coast (Cali, Nevada, Utah, Arizona), mit Daddy
1998 Canada (Québec) & Tennessee, Besuch bei den Gasteltern
1999 Great Lakes, Chicago, Detroit, Washington D.C., mit Daddy
2000 West Coast (Cali, Nevada, Arizona), mit Lorant (Kumpel)
2001 Texas, Arkansas, Tennessee, Mississippi, Louisiana, mit Sassi, meiner Freundin!
2003 Canada (Ontario, Québec) & West Coast (Cali, Nevada, Arizona), mit Sassi, mit meiner Schwester (besucht in Québec) und mit Lorant & Iris (besucht in L.A.)

To be continued...

The Ten Hans97 Commandments

 1. Thou shalt pledge allegiance to the flag.
 2. Thou shalt honor the drive-thru.
 3. Thou shalt never ever set foot into ALDI.
 4. Thou shalt have 8 cylinders work underneath thine hood.
 5. Thou shalt order thine pizza with extra cheese.
 6. Thou shalt do the dew.
 7. Thou shalt buy doughnuts in boxes of half-dozens or dozens.
 8. Thou shalt eat meat.
 9. Thou shalt not listen to the "green party".
10. Thou shalt honor American TV.

Wie ich USA-Fan geworden bin
Angefangen hat wohl alles damit, dass mein Vater früher (darauf liegt die Betonung) in den 80ern Fan von amerikanischen Serien wie Dallas, Falcon Crest, Dynasty, Miami Vice oder Kojak war, und auch von Actionfilmen. Dadurch wurde mir als kleinem Knirps vermittelt: "Amerika ist cool!"
Ich selbst war Fan von amerikanischen Cartoons und dann auch von der Sitcom Alf (remember that?), und irgendwie war mir immer klar, dass sich das wahre Leben in Amerika abspielt, jedoch war dieses faszinierende Land noch unerreichbar für mich, da ich ja noch nicht mal ein Wort englisch konnte.
Dann, im Herbst 1989, hatte ich ein erstes Schlüsselerlebnis: ich durfte mit meinem Vater nach New York, verbunden mit einer Oststaaten-Rundreise mit deutscher Reiseleitung. Heute kann ich mich nur noch an wenige Details davon erinnern, ich war ja auch erst 11, irgendwie schon noch klein.
In den darauffolgenden Jahren kamen dann immer mehr US-Sitcoms und Cartoons ins deutsche (Privat-)fernsehen, die ich mir alle liebend gern ansah, und über die ich mir ein Bild über den American Way of Life machen konnte. Und es war klar: Mir gefiel, was ich da sah!
1995 stand dann ein weiterer New York-Urlaub auf dem Programm, und da ich inzwischen englisch sprechen konnte und einfach älter war, hat es mir wieder sehr gut gefallen, und mein Bild über das coole Amerika hat sich weiter bei mir festgesetzt. Daher kam dann auch die Idee, ein Jahr auf die High-School zu gehen, da man diese Erfahrung natürlich nicht im Urlaub machen kann. Da mir meine Schulklasse eh nicht so recht gepasst hat und mir auch sonst nach ein wenig Abwechslung war, fiel mir die Entscheidung nicht schwer, und meine Eltern meldeten mich an. Ich wusste dass ich ein Schuljahr verlieren würde weil ich die 11. Klasse gerade fertig hatte, aber das war egal, ich wusste es würde kein "verlorenes Jahr" werden.
Als ich dann in Tennessee war hab ich mich sofort wohl gefühlt, denn ich war einfach so glücklich in Amerika zu sein, dem Land, das mir früher wie gesagt als unnahbar erschien. Schon nach wenigen Wochen war klar: USA ist mein wirkliches Heimatland, denn so wie die Dinge dort sind, sind sie einfach richtig! Ich wollte nie mehr nach Deutschland zurückkehren, mir war einfach nicht klar was ich da sollte, und so geht es mir ja auch heute noch. Aber es ging nunmal nicht anders, mein Visum und meine Eltern verlangten schliesslich meine Rückkehr.
Meine Eltern hatten mich ja auch besucht während meines High-School-Jahres, 2 mal, aber für sie war es natürlich nur Urlaub, nicht mehr, und sie konnten nie richtig verstehen, dass ich mich dort nach nur einem Jahr mehr zuhause fühle als in Deutschland. Mein Vater hat seit den 80er Jahren auch einen merkwürdigen Sinneswandel erfahren, er konnte amerikanischen Serien und Filmen auf einmal überhaupt nichts mehr abgewinnen, und dem American Way of Life erst recht nicht, nachdem er ihn durch mich richtig kennengelernt hat. Meine Eltern sind eben richtige Europäer und sehen Amerika nicht immer wirklich ernsthaft. Schade.
Aber na ja, Urlaub war allemal drin, und so bin ich mit meinem Daddy auch nach meinem High-School-Jahr noch oft in Amerika gewesen, 3 mal, und 3 mal allein, bzw, mit anderer Begleitung. Mein Vater hat sich nämlich auf den letzten paar Reisen mehr und mehr über Amerika beschwert, und das hat bei mir natürlich für schlechte Laune gesorgt. Aber was soll man machen. So geh ich eben mit Leuten hin, die sich eher für den American Way of Life begeistern lassen. Ich verdien ja jetzt auch mein eigenes Geld, da ist das ja kein grosses Problem.

Und so geht's mir immer wenn ich leider aus Amerika wieder nach Deutschland zurück muss:

Los geht es am Flughafen in den USA: In der Wartehalle versammeln sich so langsam die Rückkehrwilligen deutschen Touris, zu erkennen an ihren Klamotten und ihrem schrecklichen "Gschwätz". Hier wird ein wenig gemeckert, dort ein wenig konfusziert rumgestanden...
Dann kriegt man im Flugzeug die instructions alle erstmal normal, und dann in wunderbar steifen Deutsch zu hören, wie es ein deutsches Gesetzbuch nicht besser hinbekommen hätte. Das dauert erstmal doppelt so lang wie die Normalfassung, und es fallen einem so schöne Wörter wie "Orangenfruchtsaftgetränk" wieder ein, die man während des USA-Aufenthaltes zum Glück vergessen hatte.

Wenn ich in den USA war, egal wie lange, und der amerikanische Flieger auf deutschem Boden aufsetzt, dann sehe ich als erstes mal, dass der Himmel total wolkenverhangen ist.  Kommt einem schon komisch vor, wenn man davor wochenlang Sonnenschein gewöhnt war.

Kommt man so durch den "Rüssel" sieht man dann aus dem Fenster auf dem Rollfeld Einsatzfahrzeuge aus deutscher Produktion - klein und langweilig. Als nächstes überfallen einen deutsche Hinweisschilder, mit steifer Sprache. Darunter das ganze auf English - aber oh schreck - keine US-Flagge als Erkennungssymbol, sondern eine andere, die britische glaub ich.  Und was sieht man dann als dritte Sprache? Unverständliche Hyroglyphen mit einem Halbmond daneben - da steht das ganze doch tatsächlich nochmal auf türkisch da. Waren da nicht noch andere wichtige Sprachen? Spanisch, Französisch? Na, die spricht hier wohl niemand.

Dann schauen erstmal die deutschen Waldmeister - nein, Wachtmeister - in grüner Uniform grimmig den Pass an, auf dem Weg zur baggage claim - nein, der "Gepäckausgabe" - sieht man Werbung von einer bekannten Autovermietung, jedoch nicht mit einem Chevy Malibu oder Ford Taurus, neinnein, sondern - oh schreck oh graus - mit einer A-Klasse (kotzwürg). Na wenn die denken dass diese Werbung effektiv ist - wie sie meinen.

Wenn man sein Gepäck (nach langem zittern ob es da ist) hat wird man erstmal kritisch von den Zollbeamten beäugt, ob man auch keine in Deutschland indizierten Actionfilme mitführt, und wenn man froh ist dass man durchgelassen wurde stellt man fest, dass es draussen bitterkalt ist.
Ausserdem sind die Parkplätze scheinbar nur für Motorräder, auch wenn es einige Einparkkünstler geschafft haben, ihre deutschen, französichen und japanischen Minicars da reinzuquetschen, für 3 Euro die Stunde!

Ein Schock überkommt einen, wenn man dann mit dem Auto abgeholt wird, feststellt dass die Radiosprache deutsch ist (entweder hochgestochen-fein oder lässig-primitiv), an einer Mini-Tankstelle erstmal von den Benzinpreisen überrascht wird, verunkrautete Rasenflächen sieht und die vielen Drive-Thru-Restaurants vermisst. Desweiteren wird einem wieder bewusst dass die Häuser hässlich sind, und die Grundstücke klein, und die Autos hässliche langgezogene Nummernschilder tragen. Es begegnen einem miesgelaunte Leute, die perfekt zum Wetter passen und einen wegen seiner Baseballkappe und anderen amerikanischen Angewohnheiten böse anschauen.
Man will dann nur noch heim, kurz bevor einem einfällt dass es daheim auch nicht viel besser ist, der kleine Fernseher auch dort auf deutsch losbellt, und der nächste Nachbar nur Zentimeterweit wegwohnt.

So - what the hell made me come back here??? This little-bitty-country sucks, and I don't belong here! 

Mein einziger grosser Lichtblick ist meistens mein Gepäck mit all den Sachen, die ich aus den USA mitgebracht hab. Das sind in der Regel viele Klamotten, DVD's, CD's, einfache Souvenirs, Fotos, einige Lebensmittel (z.B. Mountain Dew!) und noch andere Sachen die mir jetzt grade nicht einfallen. Wenn ich daheim bin pack ich diese Sachen erstmal genüsslich aus, sortier sie auf dem Fussboden und seh sie mir mal eine Weile an. Danach geht es mir meistens wieder etwas besser, auch wenn das nicht über das "Heimweh nach USA" hinwegtäuschen kann.

 

 

 

 

Datenschutzerklärung
Kostenlose Webseite erstellen bei Beepworld
 
Verantwortlich für den Inhalt dieser Seite ist ausschließlich der
Autor dieser Homepage, kontaktierbar über dieses Formular!