Black-Music-CDs 2006

 

 

Rihanna: A Girl Like Me

Es ist kaum ein halbes Jahr vergangen dass Rihanna's erste CD da war, und schon schiebt sie eine hinterher! So hat sie uns erst gar nicht die Chance gegeben, sie irgendwie zu vergessen, da sich ihre Hits im Radio nahtlos aneinander gereiht haben - und gleichzeitig hat sie die erste nennenswerte Black-Music-CD für 2006 für sich verbucht. Wieder ein sehr ordentliches R&B-Album, dass es sich in jedem Fall zu kaufen lohnt. Die kleine Rihanna ist im R&B-Geschäft schon eine ganz Grosse!

LL Cool J: Todd Smith

Im gewohnten Abstand von zwei Jahren meldet LL aus Queens zurück. Besser als 2004 und mit interessanten Collabos ist diese CD natürlich ein Muss. Mit J.Lo im Schlepptau, die ihm noch ein Feature schuldig war, und dem coolen z-z-z-z-z-z-z... hat L wieder mal die Aufmerksamkeit auf sich gezogen. Auch Teairra Mari ist bei "Preserve the sexy" dabei und trägt damit zum heissesten Track des Albums bei. Der Albumtitel setzt sozusagen den Künstlernamen "LL Cool J" fort - Ladies Love Cool James Todd Smith.

Ice Cube: Laugh Now, Cry Later

Die Rückmeldung von Ice Cube war eine der größeren Überraschungen 2006. Seit 6 Jahren war er nicht mehr als Rapper tätig, dafür häufiger als Schauspieler. Das Cover der CD ist cool und das Comeback ist zweifellos gelungen, auch wenn die Veröffentlichung nicht sehr ausgeschlachtet wurde.

Shawnna: Block Music

Eine der wenigen bekannten Chi-Town Rapper... Gewöhnungsbedürftig, aber trotzdem cooler Stil, erinnert ein wenig an die Dirty-South-Rapper der letzten Jahre.

Paula Deanda

Es ist längst kein Geheimnis mehr dass auch weisse Teens immer mehr auf Black Music stehen weil sie einfach den richtigen Flow und die nötige Coolness bietet... die 17-jährige Paula aus TX liefert hier einen fetten Club-Burner ab, eine CD die besser klingt je heisser das Wetter draussen ist. 3 Singles sind seit der Veröffentlichung bereits bekannt geworden, z.B. Eazy mit Bow Wow. Sehr empfehlenswert, wird nie langweilig!

Cassie

Keine Frage: hier ist wieder ein heisses R&B-Chick mit einem sehr guten Debut. Die CD ist wie gewöhnlich beim ersten Release zwar eher kurz, aber jeder Track ist ein Burner und macht süchtig. Erschienen bei Bad Boy Records, mit dem bekannten Video "U + Me" mit den dance moves. Da bleibt nur zu hoffen dass uns Cassie noch sehr lange begleiten wird, sehr empfehlenswert ist auch ihr Auftritt bei Step Up 2 The Streets.

Cherish: Unappreciated

Wieder mal eine neue Black-Music girlgroup im Stil von En Vogue, die ein überzeugendes Debut abliefert. Die bekannte Single "Do it 2 it" macht schnell Lust auf das Album, und man wird in seinem Kauf wirklich bestätigt. Besonders interessant klingt "Treat me like your Chevy, you can show me off..."

Jeannie Ortega: No Place Like B'klyn

Puerto Rican Chick from B'klyn kickin' it - so könnte die Überschrift eines Artikels lauten. Das Cover sieht sehr cool aus und die CD ist auf jeden Fall überzeugend. Die Mischung Black und Puerto Rican hat ja schon bei J.Lo funktioniert und hier macht es sich auch sehr gut.

Beyoncé: B'Day

Keine CD wurde 2006 mit so viel Spannung erwartet wie das sophomore-Album von B-girl. Die Single "Check on it" gab es schon Anfang des Jahres und machte die Wartezeit einerseits kürzer, andererseits aber auch quälend lange weil der Track einfach super war. Mit B'Day werden die Erwartungen zweifellos erfüllt, auch wenn die urprsprüngliche Version mit nur 11 Tracks extrem kurz ausgefallen ist und der Re-Release mit 17 Tracks nicht lange auf sich warten ließ. Das ist das einzig ärgerliche an diesem Album, das ansonsten keinen Grund zur Kritik offenlässt!

Danity Kane

Hier ist das Ergebnis von "Making the Band III" mit P.Diddy auf MTV. Eine sehr schön zusammengemischte girlgroup mit 5 Mitgliedern, die nach einer erfolgreichen Single "Show stoppin' " ein ebenso interessantes Debut liefern. Die CD ist wirklich zu empfehlen und außerhalb der USA nicht zu kriegen. Ein Fehler.

The Game: Doctor's Advocate

Nach dem West-Coast-Meilenstein "The Documentary", in dem der Jungrapper so ziemlich alle Register zieht und sämtliche wichtigen Rapper der letzten 20 Jahre würdigt, unterscheidet sich "Doctor's Advocate" in mehrfacher Hinsicht deutlich! Zum einen fällt die komplette Zuarbeit von 50Cent aufgrund des Beefs zwischen den beiden Rappern hier aus. Und auch Dr. Dre hat hier nicht mehr viel beigesteuert... im Grunde macht The Game hier eine One-Man-Show, die zwar die Einflüsse des ersten Albums vermissen lässt, aber trotzdem letztlich gut gelungen ist.

Xzibit: Full Circle

Auch X meldet sich pünktlich nach 2 Jahren mit einem neuen Werk zurück. Er hat seinen Stil der letzten Alben aber leider nicht beibehalten und will hier zu hart wirken. Das Album ist an sich nicht schlecht, aber es passt nicht zum heutigen Hip-Hop-Stil und ist deshalb wohl auch nicht sehr bekannt geworden. Die Alben aus den Jahren 2000, 2002 und 2004 haben wesentlich mehr Flow und hören sich leichter.

JoJo: The High Road

Man mag es kaum glauben: die kleine JoJo veröffentlicht im Alter von 16 bereits ihr zweites (!) Album! Beim ersten war sie nämlich erst knapp 14, und schon damals hat sie die Charts mit "Get Out" gerockt als wäre sie 19... Ihr zweites Album ist aber tatsächlich noch besser, und einfach mehr Teen-R&B-mässig. Ihre Stimme ist echt super und die Beats stimmen einfach. Mit "Too little too late" ist auch diesmal eine richtig gute Single dabei rausgekommen. Keine Frage, dieses Girl hat Respekt verdient.

Snoop Dogg: Tha Blue Carpet Treatment

Snoop Dogg kommt nach dem chilligen Album "R&G" nach zwei Jahren wieder mit einem richtigen coolen Rap-Album daher, das durchweg gelungen ist und zeigt dass es der Doggfather auch nach fast 15 Jahren noch drauf hat. Die Single "That's that" mit R.Kelly ist ein flowiger Kracher und hat dem Album die Aufmerksamkeit geschenkt das ihm gebührt. Snoop Dogg ist eine der wichtigsten Konstanten im Hip-Hop und verbindet inzwischen fast schon Generationen.

Jay-Z: Kingdom Come

Wer hätt's gedacht: ganz offiziell war "The Black Album" angeblich Jigga's letzte CD... naja wir haben ja schon 2004 gesehen, als sein zweites Collabo-Album it R. Kelly herauskam, dass er das scheinbar nicht so ernst nimmt. Und tatsächlich ist drei Jahre nach dem Black Album wieder eine CD da. Sie reiht sich nahtlos in die anderen Alben ein und bietet mit "Hollywood" feat. Beyoncé auch genau das was man von ihm erwartet.

Diddy: Press Play

P.Diddy zieht mal wieder alle Register als Produzent. Ab seinem dritten Album waren es hauptsächlich andere Leute, die auf seinen CDs zu hören waren während er sich immer eher im Hintergrund gehalten hat und längst nicht mehr so viel rappt wie auf "No Way Out". Diese CD hat die Besonderheit, dass sie anfangs nicht besonders überzeugend klingt, aber nach mehrmaligem Anhören einen sehr langen Überlebenswert hat. Mit der Zeit sind auch einige sehr gute Singles daraus entstanden wie z.B. mit Keshia Cole. Keine Frage, Diddy ist nach wie vor der Pate des Hip-Hop und ist immer, immer auf der Höhe der Zeit!

2Pac: Pac's Life

Ein weiteres post-death-album von Pac, das inzwischen nicht mehr von Death Row kommt. Nach wie vor sind die Death-Row-Alben die besten. Aber diese CD lebt davon, dass aktuelle Hip-Hopper zu Wort kommen und Ashanti wieder ins Licht der Öffentlichkeit gerückt ist. Absolut nicht schlecht, aber man darf diesmal wirklich keine CD im Makaveli-Stil erwarten...

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